Einführung: Warum Sardinien am besten mit dem Auto erkunden?
Sardinien ist eine Insel, die man vor allem auf der Straße entdeckt. Zwischen türkisfarbenen Küsten, vom Mistral geformten Klippen, duftendem Macchia-Gestrüpp und kleinen Steindörfern bietet jede Kurve atemberaubende Ausblicke, eine versteckte Bucht oder eine jahrtausendealte Ausgrabungsstätte. Mit dem Auto hast du die Freiheit, im eigenen Tempo zu reisen, spontan zum Baden anzuhalten, einen Cappuccino auf einem schattigen Platz zu trinken oder bei Sonnenaufgang ein Fotoshooting einzulegen. Die Straßen auf Sardinien sind vielfältig: moderne Autobahnen rund um die größeren Städte, kurvenreiche Küstenstraßen, enge Gebirgswege und rustikalere Küstenpisten, die sich meist mit Kompaktwagen oder SUV gut befahren lassen.
Dieser Artikel stellt die 10 schönsten Panoramastraßen Sardiniens vor, die sich mit dem Auto befahren lassen. Die Auswahl basiert auf Landschaftsvielfalt, Zugang zu markanten Sehenswürdigkeiten und der Qualität möglicher Stopps. Jede Route ist beschrieben mit Start- und Zielpunkten, Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte (inkl. genauer Adressen), Öffnungszeiten und Preisen, wenn relevant, sowie praktischen lokalen Tipps: Parken, Treibstoff, Vorsicht in engen Serpentinen und die besten Zeitfenster, um Menschenmassen oder landwirtschaftlichen Verkehr zu vermeiden.
Vor der Abfahrt ein paar praktische Regeln: In Sardinien fährt man rechts, innerorts gilt meist 50 km/h, außerorts je nach Straße 90–110 km/h und auf Autobahnen, wo vorhanden, 130 km/h. Straßenkarten (oder ein Offline-GPS) sind unerlässlich, denn die Mobilfunk-Abdeckung kann in den Bergen lückenhaft sein. Bargeld ist praktisch für Parkplätze und kleine Dorfläden. Im Sommer solltest du früh losfahren, um das goldene Morgenlicht zu nutzen und die Hitze am Nachmittag auf sonnenexponierten Strecken zu vermeiden.
Jede nachfolgende Route ist als intensives Erlebnis beschrieben: Ob Fotograf, Wanderfreund, Familie im Urlaub oder einfach panoramahungriger Reisender — du findest praktische Informationen, genaue Adressen, Preise und Öffnungszeiten, um deinen sardischen Roadtrip detailliert zu planen. Die Routen enthalten außerdem Restauranttipps, geheime Strände und historische Orte, damit jeder Tag unterwegs gewinnt.

1. Costa Smeralda: Olbia (Porto Lotti) — Porto Cervo — Capo Ferro (SS125) (luxuriöse Küstenstraße)
Die Straße der Costa Smeralda ist das Symbol des sardischen Glamours: weiße Villen, Yachten, türkisfarbenes Wasser und kleine Buchten. Startempfehlung: Porto Lotti, Via Monte Tanda, 07026 Olbia OT — ein praktischer Hafen, um das Auto zu parken und die Tour zu beginnen. Folge der SS125 nordostwärts in Richtung Arzachena und Porto Cervo; die Straße bietet durchgehend Ausblicke auf den Golf von Arzachena und die Inseln der La-Maddalena-Archipel. Ziel: Porto Cervo (Piazzetta Porto Cervo, 07021 Arzachena OT) zum Bummeln durch die Marina und für einen Besuch der berühmten Piazzetta. Öffnungszeiten: die Piazzetta ist frei zugänglich rund um die Uhr, die Boutiquen öffnen in der Saison meist von 10:00 bis 22:00. Parkgebühren: öffentlicher Parkraum 1,50–3,50 €/h je nach Platz.
Sehenswürdigkeiten: Porto Cervo Marina (Marina di Porto Cervo, Viale Porto Cervo 10, 07021 Arzachena OT) zum Yacht-Bestaunen; die Strandbucht Liscia Ruja (località Liscia Ruja, 07021 Arzachena OT), kostenloser Strandzugang, Parken 5–10 € je nach Saison; Capo Ferro mit seinem Leuchtturm (Capo Ferro Lighthouse, località Capo Ferro, 07020 Arzachena OT) bietet spektakuläre Sonnenuntergangsblicke. Tipp: Die SS125 kann im Sommer stark befahren sein — fahre früh morgens oder am späten Nachmittag. Tanken: Tankstellen in Olbia, Arzachena und Porto Cervo; rechnen mit 1,80–2,10 €/L je nach Kraftstoff und Station.
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2. Die Inselroute: Palau — La Maddalena — Caprera (Fähre + Rundfahrt mit dem Auto)
Ab Palau (Porto di Palau, Via Porto, 07020 Palau SS) setzt du über zum Archipel der La Maddalena. Die Fähre Palau–La Maddalena (Gesellschaft Delcomar, Ticketstelle: Terminal Traghetti, Piazza Porto, 07024 La Maddalena OT) fährt das ganze Jahr, in der Hauptsaison deutlich häufiger. Preisrahmen: ca. 7–10 €/Person einfach, Auto 20–30 € je nach Saison. Fahrpläne: in der Hochsaison Abfahrten alle 30–60 Minuten von ca. 06:00 bis 23:00; außerhalb der Saison ist der Fahrplan spärlicher — unbedingt vorab auf der Delcomar-Seite prüfen.
Auf der Insel La Maddalena fährst du die Küstenstraße Richtung Norden und überquerst dann die Brücke nach Caprera (Ponte della Maddalena). Caprera bietet wilde Ausblicke und die Möglichkeit, das Haus-Museum von Giuseppe Garibaldi zu besuchen (Casa Museo Giuseppe Garibaldi, Località Stagnali, 07024 Isola di Caprera OT). Adresse: Casa Museo Giuseppe Garibaldi, Località Stagnali, 07024 Isola di Caprera OT. Öffnungszeiten: im Sommer 09:00–18:00, im Winter variabel — Eintritt ca. 3–6 €. Highlights: Cala Coticcio (Caprera), kristallklare Buchten, ideal zum Schnorcheln. Tipp: Das Straßennetz im Archipel ist begrenzt; fahre möglichst mit einem kompakten Auto. In der Hochsaison früh ankommen, um freie Parkplätze an den Stränden zu ergattern, oder im Zentrum von La Maddalena (Piazza Comando) parken und mit dem lokalen Bus zu den Stränden fahren.
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3. Alghero — Bosa: Westküste (SP49 / SS292) und Riviera del Corallo
Diese Küstenstraße verbindet zwei Juwelen im Nordwesten: Alghero und Bosa. Start: Alghero (Porto di Alghero, Via Columbano, 07041 Alghero SS). In Alghero solltest du die Kathedrale Santa Maria (Piazza Duomo, 07041 Alghero SS) nicht verpassen — freier Zutritt, Öffnungszeiten ca. 08:00–19:00 je nach Gottesdiensten; Spenden sind willkommen. Danach folgst du der SP49/SS292 in südlicher Richtung entlang der Küste mit schönen Ausblicken auf Meer und Felsformationen. Die Straße führt hinunter nach Bosa und passiert Buchten und kleine Strände.
Ankunft in Bosa: Ponte Vecchio, Via Roma, 08013 Bosa OR — ein farbenfrohes Städtchen am Fluss Temo, überragt vom Castello Malaspina (Castello Malaspina, Via Castello, 08013 Bosa OR). Öffnungszeiten der Burg: meist 09:00–19:00 im Sommer, Eintritt ca. 3–5 €. In Bosa Marina ist der Strand Bosa Marina (Località Bosa Marina, 08013 Bosa OR) ideal zum Baden. Tipp: Parke am Bosa Funtana (öffentlicher Parkplatz, Via Vittorio Emanuele), um bequem ins historische Zentrum zu kommen; achte auf enge Straßen und scharfe Kurven — fahre vorsichtig und beachte die lokale Vorfahrtsregel. Restaurantempfehlung: Trattoria Da Tonino (Via Vittorio Emanuele 134, 08013 Bosa OR), lokale Gerichte 15–25 € pro Person.
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4. Capo Testa und die wilde Gallura: Santa Teresa Gallura — Capo Testa (SP90)
Capo Testa, an der nördlichsten Spitze Sardiniens, ist bekannt für seine vom Wind geformten Granitfelsen und die offenen Blicke bis nach Korsika. Start: Santa Teresa Gallura (Piazza Vittorio Emanuele, 07028 Santa Teresa Gallura OT). Nimm die SP90 bis nach Capo Testa und zum Leuchtturm von Capo Testa (Faro di Capo Testa, Località Capo Testa, 07028 Santa Teresa Gallura OT). Der Rundweg um den Leuchtturm ist frei zugänglich; der Leuchtturm selbst ist normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen, die Fläche ist aber rund um die Uhr offen, außer bei temporären Schutzmaßnahmen.
Empfohlene Stopps: der Strand Rena Bianca (Via Lungomare, 07028 Santa Teresa Gallura OT) — Parken 3–6 € in der Saison; die Bucht Cala Spinosa; die Felsen der „Valle della Luna“ für Fotos bei Sonnenuntergang. Der Parkplatz beim Leuchtturm ist oft gebührenpflichtig (2–5 € je nach Saison). Tipp: Teile der Küste sind geschützt — respektiere Schilder und nimm keinen Sand oder Pflanzen mit. Wetter: häufig starke Winde — nimm eine Windjacke mit. Vom Hafen Cala Capra in Santa Teresa gibt es Verbindungen nach Bonifacio (Korsika) — Informationen und Fahrpläne am Porto Turistico, Via Porto 1, 07028.
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5. Die Straße des Gennargentu: Tortolì — Nuoro — Fonni (SS125 / SP13) (Berge und Grate)
Für Bergliebhaber und Fans rauer Panoramaansichten führt die Strecke durch das Gennargentu-Gebirge von der Ostküste ins Inselinnere. Möglicher Start: Tortolì (Porto di Arbatax, Via Porto, 08048 Tortolì OG). Von dort fährst du über Lanusei und Nuoro auf der SS125 und SP13. Nuoro (Piazza Sebastiano Satta, 08100 Nuoro NU) ist ein kultureller Zwischenstopp: das MAN Kunstmuseum (Museo d’Arte Provincia di Nuoro, Via Sebastiano Satta 16, 08100 Nuoro NU) — Öffnungszeiten variabel, Eintritt ca. 5–8 €.
Weiter geht’s nach Fonni (Via Roma, 08023 Fonni NU), dem höchstgelegenen Dorf Sardiniens am Fuß des Gennargentu. Aktivitäten: Wanderungen zum Bruncu Spina (1.829 m) mit tollen Talblicken. Praktische Hinweise: Tankstellen sind in den Bergen seltener — tanke in Tortolì, Lanusei oder Nuoro; im Winter Straßenverhältnisse prüfen (Schnee möglich) und Winterreifen oder Schneeketten mitnehmen. Unterkunftsoption: Rifugio Bruncu Spina (località Bruncu Spina, 08023) — Zimmerpreise je nach Saison 40–80 € für ein Doppelzimmer.

6. Die Costa Verde: Iglesias — Piscinas — Scivu (SP83) (Dünen, Strände und Bergbaugeschichte)
Die Costa Verde an der Südwestküste ist ein starker Kontrast: goldene Dünen, weite Strände und Relikte der Bergbauvergangenheit. Start: Iglesias (Piazza Municipio, 09016 Iglesias CI). Folge der SP83 Richtung Arbus und weiter nach Piscinas (Località Piscinas, 09031 Arbus SU). Piscinas ist berühmt für seine riesigen Sanddünen und das bergbauliche Hinterland von Montevecchio (Museo delle Miniera, Località Montevecchio, 09031 Arbus SU).
Strände: Spiaggia di Piscinas (Parken in der Saison 5–8 €), ideal für lange Strandspaziergänge und Wellenreiten. Scivu (Spiaggia di Scivu, Località Scivu, 09031 Arbus SU) ist ein weiterer wilder Strand, erreichbar über eine Nebenstraße; Parkplätze sind begrenzt. Das Museo delle Miniera di Montevecchio (Via Montevecchio, 09031 Guspini SU) hat in der Hochsaison meist 09:00–13:00 und 15:00–19:00 geöffnet, Eintritt ca. 6–10 €. Tipp: Die Straße kann Schotterabschnitte haben — ein höheres Fahrzeug ist von Vorteil. Nimm viel Wasser und Sonnenschutz mit: entlang dieser Küste gibt es wenige Dienste.
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7. Von Cagliari nach Villasimius: die SS125 (südöstliche Küstenstraße)
Diese Strecke verbindet die Hauptstadt Cagliari mit einer der schönsten Küsten im Südosten, Villasimius. Start: Cagliari (Piazza Yenne, 09124 Cagliari CA). Vor der Abfahrt lohnt sich ein Besuch im historischen Viertel Castello und der Kathedrale von Cagliari (Cattedrale di Santa Maria, Piazza Palazzo, 09124 Cagliari CA) — Öffnungszeiten ca. 09:00–19:00; der Eintritt ist frei, für den Glockenturm können 2–4 € anfallen.
Folge der SS125 südwärts Richtung Villasimius (Via del Mare, 09049 Villasimius SU). Unterwegs bieten sich Stopps am Strand Poetto (Lungomare Poetto, 09126 Cagliari CA) für ein schnelles Bad oder an der Torre di Chia (Torre di Chia, Località Chia, 09010 Domus de Maria SU) für Aussichten auf die Küstentürme. In Villasimius sind bekannte Strände die Spiaggia di Simius (Località Simius, 09049 Villasimius SU) und Punta Molentis (Località Punta Molentis, 09049 Villasimius SU) — Parkgebühren 3–8 €, Zugang außerhalb der Saison eingeschränkt möglich. Tipp: Im Juli/August sehr starker Verkehr — früh starten, um Menschenmassen zu vermeiden; viele Parkplätze an den Stränden sind kostenpflichtig. Tankstellen sind regelmäßig zwischen Cagliari und Villasimius vorhanden.
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8. Die Sinis‑Halbinsel: Oristano — Tharros — Is Arutas (SP49/SP16)
Die Sinis‑Halbinsel im Westen kombiniert Archäologie mit einzigartigen Quarzstränden. Start: Oristano (Piazza Roma, 09170 Oristano OR). Fahre zur Halbinsel über die SP49 oder SP16 bis zur Ausgrabungsstätte Tharros (Località Tharros, 09098 San Giovanni di Sinis OR). Adresse: Area Archeologica di Tharros, Località San Giovanni di Sinis, 09098 Cabras OR. Öffnungszeiten: in der Saison meist 09:00–19:00, Eintritt ca. 3–6 €.
Fahre weiter zum Strand Is Arutas (Spiaggia di Is Arutas, Località Is Arutas, 09092 Cabras OR), berühmt für seine polierten Quarz‑Körnchen in Rosa/Weiß. Parken kostet variabel 3–6 €, der Strandzugang ist frei. Empfehlung: Besuche vor oder nach Tharros das Museo Antiquarium Arborense (Piazza Eleonora d’Arborea, 09170 Oristano OR), um mehr über die nuragische und phönizisch‑punische Geschichte zu erfahren; Öffnungszeiten und Preise variieren, Eintritt ca. 4–6 €.

9. Die Ostküste: Golfo di Orosei — Cala Gonone — Cala Luna (SS125 / SP38)
Die Ostküste zwischen Orosei und Cala Gonone bietet spektakuläre Klippen und Zugänge zu Calas, von denen einige bis zu den Startpunkten der Wanderwege mit dem Auto erreichbar sind. Start: Orosei (Piazza Peddaru, 08028 Orosei NU). Folge der SS125 und dann der SP38/SS125 Richtung Cala Gonone. In Cala Gonone parkst du am Porto di Cala Gonone (Via Naomi, 08022 Cala Gonone NU) und steigst zu den Aussichtspunkten hinauf, um die Baia di Cala Luna und die Meeresgrotten zu sehen. Bootsausflüge (Anbieter: Escursioni Cala Gonone, porto): Preis für eine Fahrt nach Cala Luna 15–30 € pro Person, Abfahrtszeiten je nach Gezeiten und Saison variabel, in der Regel 09:00–17:00.
Empfohlene Stopps: Aussicht auf den Monte Tuttavista, der Strand Cala Fuili (Località Cala Fuili, 08022 Dorgali NU) ist mit dem Auto erreichbar, danach ein kurzer Fußweg. Wanderung: Der Pfad zur Cala Luna von Cala Fuili oder Cala Gonone (3–4 Stunden) bietet intensive Aussichten. Praktisch: Gute Schuhe und Wasser einpacken; im Sommer früh starten, um den Menschenmassen an den Calas zu entgehen. Tankstellen gibt es in Orosei und Dorgali; die Bergstraße hat Tunnel und enge Kurven.
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10. Die Südwest‑Route: Iglesias — Nebida — Pan di Zucchero (SP83 / SP57)
Diese Strecke folgt der bergbaulichen Küste von Iglesias nach Nebida und führt zum spektakulären Felsstapel Pan di Zucchero. Start: Iglesias (Piazza Municipio, 09016 Iglesias CI). Nimm die SP83 und dann die SP57 in Richtung Nebida. In Nebida bietet der Belvedere Pan di Zucchero (Belvedere Pan di Zucchero, Località Nebida, 09010 Iglesias CI) einen atemberaubenden Blick auf den 133 m hohen Felsen und die Küste. Der Aussichtspunkt ist frei zugänglich; Parkplätze sind begrenzt und kosten meist 2–4 € je nach Saison.
Aktivitäten: Kurze Wanderung zur Cala Domestica (Località Cala Domestica, 09010 Buggerru CI) und Besuch der bergbaulichen Relikte von Buggerru (Museo Minerario, Via Cavour, 09010 Buggerru CI) — Öffnungszeiten und Preise variieren, Eintritt ca. 4–8 €. Tipp: Sehr schmale und steile Straßen — bei Regen besonders umsichtig fahren; die schönsten Fotos gelingen zum Sonnenauf‑ oder -untergang. Kulinarik: Fischspezialitäten in Buggerru und lokale Restaurants mit „fregola“ und sardischen Klassikern, Gerichte 12–25 € pro Person. Tanken: Tankstellen in Iglesias und Buggerru, reserve Benzin, wenn du Nebenpisten erkunden willst.
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Fazit: Abschließende Tipps für einen gelungenen Roadtrip auf Sardinien
Mit dem Auto hast du auf Sardinien die Freiheit, vielseitige Landschaften zu entdecken: Traumküsten, wilde Berge, archäologische Stätten und lebendige Dörfer. Um das Beste aus diesen 10 Panoramastraßen herauszuholen, plane deine Tage so, dass du Hauptstrecken mit längeren Pausen an Stränden oder Aussichtspunkten kombinierst. Halte dein Programm flexibel: Wetter, Öffnungszeiten von Museen und Ausgrabungen sowie die touristische Saison beeinflussen stark den Ablauf. Prüfe stets aktuelle Öffnungszeiten und Preise (die in diesem Artikel genannten Angaben sind Schätzwerte) auf den offiziellen Seiten der lokalen Tourismusstellen oder telefonisch vor der Abfahrt.
Praktische Tipps in Kürze:
- Treibstoff: Vor längeren ländlichen oder bergigen Abschnitten volltanken; Tankstellen im Inselinneren seltener.
- Parken: Nutze offizielle Parkplätze an Stränden und in historischen Zentren; in der Hochsaison 2–8 € einplanen.
- Tempo & Sicherheit: Kurvenreiche Straßen, Tiere und landwirtschaftliche Fahrzeuge möglich; vorsichtig fahren und Nachfahrten auf Nebenstrecken nachts vermeiden.
- Ausrüstung: Straßenkarte oder Offline‑GPS, Wasser, Sonnenschutz, Wanderschuhe sowie Karte, Bargeld und Bankkarte.
- Schutz des Erbes: Keine geschützten Pflanzen pflücken, Müll mitnehmen und Naturschilder respektieren.
- Unterkunft: In beliebten Gegenden (Costa Smeralda, Villasimius, La Maddalena) im Sommer rechtzeitig buchen.
Kurz gesagt: Ob du dich für die Eleganz der Costa Smeralda, die Einsamkeit der Dünen von Piscinas, die Weite des Gennargentu oder die geheimen Buchten des Golfo di Orosei entscheidest, Sardinien lädt zu langsamen, reichhaltigen Entdeckungsreisen ein. Nimm dir Zeit: jede Kurve ist eine Einladung zum Anhalten, Baden, Wandern oder zum Genießen eines typischen Gerichts. Gute Reise, fahr vorsichtig und hab viel Spaß auf der Straße!

